Zu vielen verschiedenen Themen aus unseren Kompetenzbereichen halten wir Sie hier auf dem Laufenden.
02.06.2026 // Jahresabschluss
HLB Schumacher
Die Neufassung des IDW RS IFA 1 vom 6.11.2025 konkretisiert die Abgrenzung von Erhaltungsaufwand und nachträglichen Herstellungskosten in der Handelsbilanz. Im Fokus stehen bauliche Erweiterungen (z. B. Photovoltaik), die Standardanhebung zentraler Ausstattungsbereiche sowie energetische Sanierungen.
24.02.2026 // Steuer
Das Bundesfinanzministerium veröffentlichte am 11.11.2025 seine neue Verwaltungsanweisung zur steuerlichen Behandlung von privat getragenen Stromkosten beim Laden von dienstlichen E-Fahrzeugen. Seit dem 1.1.2026 entfällt die bisherige Pauschale. Eine steuerfreie Erstattung ist dann nur noch mit nachgewiesenem Verbrauch oder mittels neuer Strompreispauschale möglich.
Die zunehmende Digitalisierung hat die E-Mail zur dominierenden Form geschäftlicher Kommunikation gemacht. Damit rückt sie auch in den Fokus steuerlicher Außenprüfungen. Daraus ergeben sich wichtige Konsequenzen für die Aufbewahrungs- und Herausgabepflichten von E-Mails im Rahmen einer Betriebsprüfung.
Beim Erwerb von Anteilen an grundbesitzenden Gesellschaften droht derzeit eine doppelte Grunderwerbsteuer sowohl im Zeitpunkt des Kaufvertragsabschlusses (Signing) als auch im Zeitpunkt der Anteilsübertragung (Closing). Ein aktueller Gesetzesentwurf soll diese Doppelbelastung künftig vermeiden und dürfte für mehr Rechtssicherheit bei Immobilientransaktionen sorgen.
Am 22.12.2025 wurde das „Gesetz zur steuerlichen Erfassung von Kryptowerte-Transaktionen“ veröffentlicht. Künftig müssen Plattformen und Dienstleister bestimmte Krypto-Transaktionen automatisch an die Finanzbehörden melden. Dadurch steigt die Transparenz.
06.11.2025 // Steuer
Dr. Tobias Tebben
Neuer Steuervorteil für Vermieter Mit der richtigen Strategie lässt sich beim Bau oder Kauf von Mietwohnungen künftig deutlich mehr sparen. Wer in Deutschland neuen Wohnraum schafft, kann Steuervorteile nutzen. Mit dem sogenannten Wachstumschancengesetz hat die Bundesregierung im vergangenen Jahr eine Maßnahme wieder eingeführt, die besonders für private Vermieter und kleinere Investoren interessant ist: die degressive […]
Paul Heinrich Fallenberg
Bundesfinanzhof stärkt Rechtssicherheit: keine Haftung für fehlerhaft ausgewiesene Umsatzsteuer in Mietverträgen Wer eine vermietete Gewerbe- oder Wohnimmobilie erwirbt, haftet nicht für unrichtige Umsatzsteuerausweise, die in den bestehenden Mietverträgen enthalten sind. Dies hat der Bundesfinanzhof (BFH) entschieden und klärt damit eine für Immobilienkäufer zentrale Frage. Steuerliche Fehler, die noch auf den früheren Vermieter zurückzuführen sind, gehen […]
Die Diskussion um die Verfassungsmäßigkeit der Erbschaftsteuer gewinnt weiter an Bedeutung. Nach einer Reihe von Urteilen des Bundesfinanzhofs (BFH) und der Finanzgerichte wird das Bundesverfassungsgericht nun erneut das Erbschaftsteuergesetz in seiner Gesamtheit prüfen. Ein neues Urteil könnte auch für Unternehmen gravierende Änderungen in der steuerlichen Behandlung von Erbschaften und Schenkungen nach sich ziehen. Besonders betroffen […]
16.04.2025 // Unternehmensbewertung
Wolf Achim Tönnes†
Mit der Entscheidung des BGH vom 31.01.2024 in der Sache „Vodafone/Kabel Deutschland“ ist die Rechtsprechung zur Verwendung des Börsenkurses bei der Bewertung börsennotierter Unternehmen weiter zu einem vorläufigen Schlusspunkt gekommen. Der BGH bekräftigt seine vorangegangene Entscheidung vom 21.02.2023 in der Sache „WCM“, wonach der Rückgriff auf den Börsenkurs einer Gesellschaft grundsätzlich eine geeignete Methode zur Schätzung des Unternehmenswertes sei.
04.04.2025 // Unternehmensbewertung
Das Institut der Wirtschaftsprüfer hat den Entwurf eines neuen Standards „IDW S 1“ vorgelegt, nach dem Wirtschaftsprüfer Unternehmen fachgerecht bewerten sollen. Umgekehrt heißt dies, dass die Beauftragung eines „S1 – Gutachtens“ diesem Standard genügen muss und – durchaus mögliche – Abweichungen hiervon bereits in der Beauftragung festgelegt, jedenfalls aber in dem Gutachten vermerkt werden müssen. Was also kann der Auftraggeber künftig erwarten?
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